Unsere Kulturen

Die Größe unser Christbaumkulturen beträgt ca. vier Hektar, die nachhaltig bewirtschaftet werden. Das heißt, die Bäume die im Winter geerntet werden, müssen im Frühjahr bzw. Herbst wieder nachgepflanzt werden. Kulturen die ausgesucht sind, werden geräumt, gemulcht und wieder aufgeforstet. Die jungen Christbäume sind drei bis vier Jahre alt, wenn sie in der Christbaumkultur gepflanzt werden. Es bedarf jedoch gerade in den ersten Standjahren einiger Pflege um sie vor dem Begleitwuchs ( nicht unbedingt Unkraut ) zu schützen. 

Einerseits bietet das Gras Schatten für die jungen Pflanzen, andererseits stellt es aber auch eine Nährstoffkonkurrenz dar. Sind zum Beispiel die unteren Astkränze der größeren Bäume über längere Zeit durch zu dichten Bewuchs beschattet, kann es zu einem „ Ausdunkeln „ kommen. Es gelangt zu wenig Licht an die Nadeln, woraufhin diese die Assimilation einstellen. 

Sie vertrocknen und fallen ab. Ein ganz natürlicher Vorgang den wir uns in der Forstwirtschaft sogar zu Nutze machen, um möglichst frühzeitig astreine Stammabschnitte zu bekommen. 

Bei dem Ausgrasen der Kulturen unterstützt uns eine Herde von Shropshire – Schafen. Diese kleinwüchsige, sehr wendige und robuste Schafrasse stammt ursprünglich aus der Grafschaft Shropshire in Großbritanien. Sie grasen das ganze Jahr hindurch zwischen den Christbäumen und halten einen Teil der Kulturen grasfrei, ohne die Bäume anzufressen. Aber leider gibt es immer noch genügend Pflanzen die von den Schafen verschmäht werden. Hier kommen dann das Mulchgerät und der Freischneider zum Einsatz. Auf Chemie wird weitestgehend verzichtet.

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